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Knochenaufbau
Wenn, beispielsweise durch den erwähnten Knochenabbau, für
ein Implantat nicht genügend Knochen vorhanden ist, dann bedeutet
das heute in den allermeisten Fällen nicht das Ende.
Für diesen Fall muss an den entsprechenden Stellen zunächst
ein Knochenaufbau betrieben werden. Dieser erfolgt in der Regel
mit sogenannten Knochenersatzmaterialien. Das synthetische Knochenersatzmaterial
wird von körpereigenen Knochenzellen durchdrungen und füllt
den Defekt zuverlässig auf. Damit der neue Knochen in aller
Ruhe wachsen kann, muss die Besiedelung schnellwachsenden Weichteilgewebes
in den betroffenen Regionen verhindert werden. Der Aufbau ist heute
vorhersagbar und sicher, Wachstumsfaktoren, die wir heute routinemäßig
anwenden, beschleunigen den Aufbau des eigenen Kieferknochens und
machen den Eingriff sicher.
Es ist jedoch zu beachten, dass Knochenaufbau eine sehr anspruchsvolle,
chirurgische Therapie ist, die in die Hände eines Fachmannes
mit sehr speziellen Kenntnissen und täglichem Umgang gehört.
Die Knochenaufbautherapie ist ein zeit- und arbeitsaufwändiges
Verfahren, das den Einsatz hochwertiger Materialien verlangt.
Abhängig vom Umfang des Defektaufbaus benötigt der Knochen
zwischen 3-9 Monate für Wachstum und Reife, bevor die Implantate
in einem wiederhergestellten Kiefer verankert werden können.
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